WISSENSWERTES

Unter Wissenswertes sammeln wir für Sie aktuelle Themen im Bereich der Kranken- sowie Altenpflege. Gerne können Sie uns jederzeit hierzu ansprechen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Burckardt + Kampa freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Die häuslichen Pflege erstreckt sich über verschiedene Bereiche

Das Thema pflege rückt immer mehr in den Vordergrund und wirft für die betroffenen einige Fragen auf.
Wer trägt die Kosten ? Wie bekomme ich einen Pflegegrad ?... usw.

Das Leistungsspektrum der häuslichen Pflege erstreckt sich über verschiedene Bereiche. Es umfasst vor allem folgende Angebote: 

Häusliche Pflege ergibt gem. § 36 SGB XI Pflegesachleistung

Die häusliche Pflege ergibt sich aus dem § 36 SGB XI Pflegesachleistung, dazu gehören:

  • körperbezogene Pflegemaßnahmen wie zum Beispiel Hilfe bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und Lagerung
  • pflegerische Betreuungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Unterstützungsleistungen zur Bewältigung und Gestaltung des alltäglichen Lebens im häuslichen Umfeld 
  • Hilfen bei der Haushaltsführung, zum Beispiel Reinigen der Wohnung 
  • Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen bei pflegerischen Fragestellungen, Unterstützung bei der Vermittlung von Hilfsdiensten wie Essensbelieferung oder Organisation von Fahrdiensten und Krankentransporten

Hierbei ist es Wichtig, dass die zu pflegende Person einen Pflegegrad hat und Ihnen die Kosten erstattet werden. Falls dies noch nicht der Fall ist, beantragen Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag zur Aufnahme in die Pflegekasse.

Sollte bei bestehendem Pflegerad professionelle Hilfe eines Pflegdienstes nötig werden, ist es sinnvoll den Bezug des Pflegegeldes auf Pflegesachleistung umzustellen.
Ein Antrag auf Kombinationsleistungen ist erfahrungsgemäß die sinnvollste Lösung. Dies erläutern wir ihnen gerne persönlich am Telefon.

Mit Inkrafttreten des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes am 1. Januar 2016 wurden die Weichen für einen grundlegend neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff gestellt, der ab dem 1. Januar 2017 gilt. Fünf neue Pflegegrade werden die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen. Künftig erhalten alle Pflegebedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind.

häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V

Sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, erbringt ein ambulanter Pflegedienst auch häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Zur häuslichen Krankenpflege gehören Tätigkeiten wie zum Beispiel Medikamentengabe, Verbandswechsel und Injektionen, Kompressionstherapie usw., die auf Anordnung Ihres behandelnden Arztes von unseren exam. Fachpflegekräften ausgeführt wird.

Da jeder Pflegebedürftige ganz unterschiedliche Hilfen benötigt, lassen sich der Umfang und damit auch die Kosten für Leistungen der ambulanten Pflege nicht pauschal nennen, sondern nur begrenzt einschätzen. Jeder Pflegedienst hat einen eigenen Leistungskatalog mit verhandeltem Punktwert mit den Krankenkasse. Daraus ergeben sich dann die Preise für die Pflege.

Nachweis über einen Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI

Nachweis über einen Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI :
Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach § 37 Abs. 1 SGB XI beziehen, haben in den Pflegegraden 2 & 3 einmal halbjährlich sowie in den Pflegegraden 4 & 5 einmal vierteljährlich eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit abzurufen. Die Beratung dient der Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege und der regelmäßigen Hilfestellung und praktischen pflegefachlichen Unterstützung der häuslich Pflegenden. Pflegebedürftige, die dem Pflegegrad 1 zugeordnet sind, können ebenfalls halbjährlich einen Beratungseinsatz abrufen. Hierfür besteht allerdings keine gesetzliche Pflicht.

Es bestehen Qualitäts- und Vergütungsverträge mit: allen Pflegekassen (SGB XI), Krankenkassen (SGB V) und den Sozialhilfeträgern der Stadt Köln (SGB XII).

Offene Fragen

Wir versuchen Ihnen dabei behilflich zu sein, Ihre offenen Fragen zu klären. Falls uns dies nicht gelingt, sind wir auch immer gerne für Sie telefonisch erreichbar oder Sie schauen einfach persönlich bei uns im Büro vorbei um uns kennen zu lernen.

VERHINDERUNGSPFLEGE

Die Pflegekasse zahlt eine notwendige Ersatzpflege, wenn pflegende Angehörige wegen Urlaubs oder einer Erkrankung ihre Angehörigen nicht pflegen können. Dieser Anspruch besteht für maximal sechs Wochen im Jahr. Man nennt dies Verhinderungspflege. Während der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld für bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr zur Hälfte weitergezahlt - Anspruch bis zu 1.612,00 €.

KONTAKTVERMITTLUNG

Zu unserer Rundum-Versorgung gehört auch die Kontaktvermittlung. Zu unserem Netzwerk gehören Partner aus folgenden Bereichen:

  • Landhausküche 
  • med. Fußpflege mit Hausbesuch 
  • Friseur mit Hausbesuch 
  • Apotheke am Gottesweg 
  • Hausnotruf ASB